Lyngli

Sonntag, 10.09.2017

Freitag ging es los zum nächsten Hüttentrip. Diesmal besuchten wir mit 15 Leuten die Hütte Lyngli südlich von Trondheim. Die Reise begann mit einer zweieinhalbstündigen Busfahrt nach Kotsøy. Von dort aus wäre es einstünde Wanderung der Straße folgend hoch zur Hütte gewesen, aber wir hatten Glück und ein Bus hat uns die halbe Strecke rauf mitgenommen. Somit mussten wir nur noch durch das Schafsfeld laufen und nach zehn Minuten waren wir an der Hütte. Nach einer kurzen Pause erklommen wir die nächstgelegenen zwei Berggipfel und genossen die Aussicht von dort oben. Am Abend grillten wir Würstchen über dem Lagerfeuer. Am Abend gab es eine hohe Wahrscheinlichkeit Polarlichter zu sehen, aber leider war der gesamte Himmel voll mit Wolken.Schafe (rechts oben), Hütte

Nach dem Frühstück am nächsten Morgen hatten wir leider nicht mehr genug Zeit für eine zweite Wanderung, weil der letzte Bus nach Trondheim bereits um 13 Uhr abfuhr. Also packen wir nur unsere Sachen und machten uns auf dem Rückweg. 

Dritte Uniwoche

Donnerstag, 07.09.2017

Auch in der dritten Uniwoche gab es wieder viel für die Kurse zu erledigen, weshalb es mich sehr gefreut hat, am Donnerstag beim sit (Studierendenwerk der NTNU) grillen dabei zu sein. Diese grillten für alle Bewohner der Studierendendorfes Steinan. Damit sich das Dorf kennenlernt und um das Aktivitätenhaus vorzustellen. Das ist ein eigenes Haus nur für die Bewohner des Dorfes, um dort Spieleabende, Filmabende oder sonstige Event zu veranstalten. Viele von meinen Freunden waren auch dort und wir sprachen viel über die vergangenen Wochenenden und die veranstalteten Trips. sit-Grillen

Das Wochenende des Wanderns

Sonntag, 03.09.2017

Am Wochenende wanderte ich viel. Am Samstag ging ich mit Bram, einem vom Hüttentrip und seinem Couchsurfer in das Bymarka-Gebiet. Zuerst wanderten wir zu einem schönen See namens Kobberdammen. Dort machten wir eine Mittagspause und genossen die Aussicht. Danach machten wir uns auf, den Berg Gråkallen zu erklimmen. Auf dem Gipfel ist eine Radarstation. Am späten Nachmittag erreichten wir diesen und hatten eine wunderbare Sicht über Trondheim.

Panorama vom Gråkallen (oben), Panorama vom Kobberdammen (unten)

Sonntag war ich mit meinen Mitbewohnern und Freunden aus dem Nachbarhaus unterwegs. Wir sind zuerst zum 10 Kilometer entfernten See Litjavatnet gewandert. Unterwegs aßen wir Himbeeren von den Sträuchern am Wegesrand. Am See aßen wir zu Mittag. Für den Rückweg nahmen wir eine andere Route, bei der wir am See Tømmerholtdammen stoppten. Dort sprengen einige ins kalte Wasser, bevor wir uns auf den Hiemweg machten.

Tømmerholtdammen (links oben), Karte der Route (rechts), Litjavatnet (links unten)

Am Abend grillten wir mit ein paar Leuten aus dem Studierendendorf am Beachvolleyballfeld und spielten natürlich auch eine Partie Volleyball. Nach der über 22 Kilometer langen Wanderung hatte ich so meine Probleme mit den Beinen und war froh abends ins Bett fallen zu können.

Zweite Uniwoche

Freitag, 01.09.2017

Die Vorlesungen an der NTNU gestalten sich in 45-Minuten Einheiten. Meistens werden zwei bis drei Einheiten hintereinander gelesen. Allerdings wird zwischendurch 15 Minuten Pause gemacht, was ich erst sehr komisch fand, aber mittlerweile bin ich ein Fan davon geworden. Es hilft sich auf die Vorlesung zu konzentrieren. Bei den Übungen die an der NTNU ausgeteilt werden handelt es sich meistens um Pflichthausaufgaben, welche in der nächsten Woche erledigt sein müssen. Entsprechend hatte ich in der zweiten Woche viel für die Uni zu erledigen.

Wochendausflug zur Hütte Hognabu

Sonntag, 27.08.2017

Am letzten Augustwochenende machte ich mit meinen Mitbewohnern und sechs weiteren Studierenden einen Trip in die Wildnis Norwegens zu einer Hütte. Diese wird von einer Studentenorganisation hier in Trondheim verwaltet und heißt "Hagnabu" nach dem Berg Hogna in der Nähe. Wir sind am Sonntag gegen acht Uhr aufgebrochen und waren zwei Stunden später am Parkplatz. Von dort aus ging es zweieinhalb Stunden durch nasses Moos, Wälder und über kleine Bäche zur Hütte. Dort angekommen aßen wir gemeinsam unser mitgebrechtes Essen. Nachmittags erklommen wir den Berg Hognaund abends genossen wir Würstchen am Lagerfeuer.

Wasserfall (links oben), Gruppenfoto (rechts oben), Panorama mit Hütte (unten)

Am nächsten Tag frühstückten wir zusammen und machten uns, nachdem wir die Hütte aufgeräumt hatten, auf den Heimweg. Wir nahmen nicht denselben Weg wie zur Hütte, sondern gingen noch über zwei andere Berge zurück, weshalb wir über vier Stunden unterwegs waren.

Hütte (links oben), Eis (rechts oben), Panorama (unten)

Erste Uniwoche

Freitag, 25.08.2017

 Während meines Studiums in Trondheim, werde ich vier Vorlesungen besuchen.

  1. Life-Cycle-Assessment (Lebenszyklusanalyse)
  2. Energy Management in Buildings (Energie Verwaltung in Gebäuden)
  3. Climate Change Mitigation (Klimawandelabschwächung)
  4. Design of a wind turbine (Entwurf einer Windturbine)

In der ersten geht es um die Analyse von Produkten über ihr gesamtes Leben, um ihre Auswirkungen auf die Umwelt zu untersuchen. In der zweiten Vorlesung wird die effiziente Erzeugung und Verteilung von Energie in Gebäuden betrachtet, um diese Gebäude ohne Emissionen zu bauen oder umzurüsten. Die dritte behandelt zuerst die Grundlagen zum Thema Klimawandel. Später, was unternommen werden kann, um mit den Folgen zu leben und diese möglichst gering zu halten. Die spannendste Vorlesung ist die letzte. Dort werden wir in einer Gruppenarbeit, bis zum Ende des Semesters, ein eigenes Windrad bauen. Anhand der Präsentation und des Berichtes über das Windrad erhalten wir unsere Note.

Am Mittwoch und am Donnerstag durfte ich, das kostenlose Mittagessen des  norwegischen Studierendenwerkes (sit) genießen. Freitag aßen wir, in einer großen Gruppe, auf dem Tyholttårnet (Turm von Tyholt), "All-you-can-eat" Pizza. Das Restaurant im Turm dreht sich in einer Stunde einmal um 360°.Blick von Turm (links), Tyholttårnet (rechts)

Trondheim Orientierungswoche Samstag

Samstag, 19.08.2017

Am Samstag habe ich mit meinen Mitbewohnern ein paar Besorgungen in der Stadt gemacht. Abends gab es entweder eine Quiz-Nacht oder einen Filmabend für die internationalen Studierenden. Ich habe mir mit meinem Mitbewohner Guillaume den norwegischen Film Bølgen (Wave) angesehen (Link). Der Katastrophenfilm behandelt das Thema von Bergstücken, welche in die Fjorde von Norwegen fallen können und dort durch die entstehende Wasserwelle ganze Dörfer und Städte überschwemmen.

Trondheim Orientierungswoche Freitag

Freitag, 18.08.2017

Der Freitag begann mit der Vorstellung der studentischen Organisationen Trondheims. Das örtliche ERASMUS Netzwerk organisiert Trips und Events für ERASMUS Studierende. Außerdem gibt es zwei Organisationen, welche Sport Programme für alle Studierenden organisieren. Die NTNUI ("Norges teknisk-naturvitenskapelige universitets idrettsforening" übersetzt: Sportverein der norwegisch technisch-naturwissenschaftlichen Universität) ist mehr zuständig für Teamsportarten und die Leute von sit (Studierendenwerk von Trondheim) sind zuständig für Sportkurse und Fitnessstudios. In der Nähe der Universität gibt es ein Gebäude ("Samfundet" übersetzt: Gemeinschaft) mit verschiedenen Bars und Discos, welches fast komplett ehrenamtlich von Studierenden betrieben wird. Anschließend hat das international Office der NTNU im Garten vor ihrem Büro für uns alle gegrillt und Pfannkuchen zubereitet.

Grillen vor dem international Office

Am Abend gab es im Samfundet eine Party für alle Neuen der NTNU. Die Bewohner des Studierendendorfes in dem ich wohne (Steinan) trafen sich vorher, auf den Wiesen vor unseren Häusern, um zusammen etwas vorzuglühen. Anschließend machten wir uns gemeinsam mit dem Bus auf den Weg zur Party, welche bereits um acht Uhr begann. Ein beliebtes Thema an dem Abend waren die hohen Preise für Bier in Norwegen im Samfundet kostet ein Bier mehr als 8 Euro!! Ich blieb mit einigen Studierenden aus Steinan bis zum Ende der Party. Dieses wurde so gegen 2 Uhr durch das Einschalten des Lichtes eingeleitet wurde. Anschließend machten wir uns zu Fuß auf den Weg nach Hause.

Party im Samfundet

Trondheim Orientierungswoche Donnerstag

Donnerstag, 17.08.2017

Für den Donnerstag hat das International Office der NTNU Wanderungen in der Umgebung organisiert. Busse brachten uns zum Startpunkt. Von dort wanderten wir zurück in die Stadt. Ich habe die Goat Mountain 2 Tour mitgemacht. Diese war eine von zwei Wanderungen auf den nahegelegenen Berg Goat Montain. Im Bus lernte ich zwei Aachener und eine Französin kennen. Während der Tour fand ich zwei Studierende vom Vorabend wieder (einen Niederländer und einen Franzosen). Wir unterhielten uns viel über das anstehende Semester. Es ist eine tolle Erfahrung sich mit allen auf Englisch zu unterhalten. Auf dem Gipfel machten wir eine kleine Pause und später auf einem Vorsprung eine längere, um dort zu Mittag zu essen. Die Aussicht an beiden Punkten war phänomenal. Auf der einen Seite die Stadt Trondheim und auf der anderen Seite die unberührte Natur eines Fjordes.

Gipfel (links oben), Blick auf Meer (rechts oben), Blick auf die Stadt (rechts unten), Blick auf den Fjords (links unten)

Trondheim Orientierungswoche Mittwoch

Mittwoch, 16.08.2017

Am Mittwoch ist die eigentliche Veranstaltung leider wegen schlechten Wetters abgesagt worden, weshalb meine Mitbewohner und ich nur den kostenlosen Snack in der Mensa aßen. Im Anschluss erledigten wir noch einige Dinge im Stadtzentrum. So kaufte ich mir zum Beispiel ein gebrauchtes Fahrrad, um schnell zur Universität zu kommen.

Am Abend trafen wir in einem Nachbarhaus noch mehr internationale Studierende als am Vortag. Hauptthema war die anstehende Wanderung des nächsten Tages.

Trondheim Orientierungswoche Dienstag

Dienstag, 15.08.2017

Der Dienstag bestand primär aus einer Informationsveranstaltung und ein paar Ständen im Vorraum. Im Verlauf des Abends ist unser letzter Mitbewohner Dennis angekommen. Er studiert Elektrotechnik in Rostock. Abends haben wir uns im Studierendendorf mit anderen internationalen Studierenden getroffen, um diese besser kennen zu lernen.

Meine Mitbewohner

Trondheim Orientierungswoche Montag

Montag, 14.08.2017

Der Montag begann um neun Uhr mit der Registrierung der internationalen Studierenden für die Orientierungswoche. Dort erhielten wir einen Plan für die Woche, ein T-Shirt, eine Trinkflasche, ein Sitzkissen und viele weitere Informationen. Gegen elf Uhr fand die Einführungsveranstaltung statt, in der unter anderem die Bürgermeisterin von Trondheim etwas zu ihrer schönen Stadt und zur NTNU (Norwegens größte Universität) erzählt hat. Im Anschluss wurde ein Gruppenfoto vor dem Hauptgebäude geschossen.

 Gruppenfoto von den Internationalen Studierenden

Nach dem Foto gab es leckere Baguettes für alle und wir sollten uns in zehner Gruppen aufteilen, um bei den anschließenden Trondheim Games teilzunehmen. Die Trondheim Games sind ein Spiel, um die Stadt zu erkunden und an bestimmten Stationen typisch norwegische Sachen zu entdecken. Wir sahen unter anderem die Kathedrale und das Piren. In meiner Gruppe waren Guillaume, ein Italiener, eine Tschechin und ansonsten Deutsche. Allgemein ist die größte Gruppe der internationalen Studierenden aus Deutschland, gefolgt von den Franzosen.

Gruppenfoto (links oben), Piren (links unten), Kathedrale (rechts)

Trondheim erstes Wochenende

Sonntag, 13.08.2017

Den Samstag nutzten Guillaume und ich, um Sachen für die Küche und Oberbetten und Kissen einzukaufen. Fündig wurden wir im Second Hand Shop und bei Ikea. Im Anschluss kümmerten wir uns um unser Abendessen. Am Abend ist Bram der nächste Mitbewohner angekommen. Er kommt Belgien und studiert ebenfalls Ingenieurswesen. Beim gemeinsamen Kochen und Essen lernten wir uns kennen.

Am Sonntag war ich mit Bram Lebensmittel einkaufen. Auch an diesem Abend aßen wir zusammen. Wir waren alle gespannt, was die Orientierungswoche für uns bereithält.

Lillehammer --> Trondheim

Freitag, 11.08.2017

Am frühen Morgen ging es auf den Weg Richtung Trondheim.Nach einer fünfstündigen Zugfahrt erreichte ich Trondheim und machte mich auf den Weg den Schlüssel für mein Zimmer im Studentenwohnheim abzuholen. Nach zwei Stunden hatte ich es dann endlich geschafft vom Bahnhof über die Zentrale von Sit (Studierendenwerk von Trondheim), zu meiner zukünftigen Bleibe zu kommen. Dort erwartete mich bereits mein erster Mitbewohner Guillaume. Er kommt aus Frankreich und studiert Bauingenieurswesen. Guillaume ist ebenfalls am Freitag angekommen.

Mein Haus in Trondheim

Oslo --> Lillehammer

Donnerstag, 10.08.2017

Der Donnerstag begann ich nartürlich mit einem leckeren Frühstück im Hotel und einem erneuten Abstecher nach Oslo, denn an diesemTag war das Wetter deutlich besser. Meine zweite Tour durch Olso führte mich zum Parlament, zum National-Theater und zum Royal-Palace, vorbei am Rathaus der Stadt.

Palrament (links oben), Royal Palace (links unten), Rathaus (rechts)

Außerdem ging ich am Friedensnobelpreiscenter und am Astrup Fearnley Museum für moderne Kunst vorbei.

Astrup Fearnley Museum (oben), Friedensnobelpreiscenter (unten)

Im Anschluss nahm ich den Zug in Richtung Lillehammer und traf dort auch zwei Stunden später ein, um im Hostel im Bahnhof einzuchecken.

Bahnhof von Lilllehammer

Mein erster Trip durch Lillehammer (die Olympiastadt von 1994) startete am Bahnhof und führte mich am Rathaus und Kunstmuseum von Lillehammer vorbei zum Freilichtmuseum Maihaugen. Dort machte ich eine Pause und aß zu Mittag.

Maihaugen (links oben), Kunstmuseum (links unten), Rathaus (rechts)

Nach einer kleinen Wanderung durch die Natur von Lillehammer erreichte ich den Fuß der Sprungschanze von 1994. Um zur Spitze zu gelangen, erklomm ich die fast Tausend Stufen. Die Aussicht von der Spitze auf das Tal von Lillehammer war wunderbar. Ich kam nach einer zweiten Wanderung durch die Natur zur Kirche. Die Kirche war meine letzte Station in Lillehammer.

Sprungschanze (links oben), Sicht auf das Tal (links unten), Lillehammer´s Kirche (rechts)

Göteborg --> Oslo

Mittwoch, 09.08.2017

Nach Göteborg stand nun Oslo auf dem Plan. Also ging es für mich um kurz vor sieben in den Zug von Göteborg nach Oslo. Gegen 11 Uhr kam ich in Oslo an und checkte als erstes wieder im Hotel ein. Danach bin ich voller Elan aufgebrochen die Stadt zu erkunden und begann bei der Oper.

norwegische national Oper und Ballet

Allerdings ist der restliche Tag nach einem kurzem Abstecher zur Touristen Information sprichwörlich ins Wasser gefallen, weshalb ich den Tag genutzt habe, um das Fram Museum zu besuchen. Die Fram war ein Dampfbetriebenes Holzschiff, welches als erstes Schiff in der Geschichte am Nord- und am Südpol war. Es hat die Entdecker des Süd- und Nordpols transportiert. Mittlerweile steht es überdacht im Museum und kann komplett begangen werden, sowohl auf Deck als auch unter Deck.

Eingang zum Fram Museum (links), Die Fram (rechts)

 

København --> Göteborg

Dienstag, 08.08.2017

Nach einem schnellen Frühstück ging es mit dem Zug nach Göteborg. Göteborg ist die zweitgrößte Stadt Schwedens. Ich checkte als erstes in meinem Hotel ein.

Good Morning Hotel Göteborg

Danach machte ich mich auf den Weg die Stadt zu erkunden. Als erstes besichtigte ich das Kronhusbodarna (das älteste Gebäude der Stadt), den Gustaf Adolfs Torg (Gustaf Adolf ist der Begründer der Stadt) und die Saluhallen (Markthalle). Im Anschluss fand ich in der Nähe ein Restaurant mit Köttbullar, um dort zu Mittag zu essen.

Saluhallen (links oben), Kronhusbodarna (links unten), Gustaf Adolfs Torg (rechts)

Im weiteren Verlauf besuchte ich den Kungsportsplatsen und einen Teil der alten Festungsanlage Akansen Kronan. Außerdem war ich auf dem Götaplatsen, um mir die Poseidon Statue anzuschauen. Der Götaplatsen ist von dem Kunstmuseum, dem Konzerthaus, dem Stadttheater und der Stadtbibliothek umgeben. Ferner schaute ich mir Göteborgs Universität von draußen an.

Göteplasten (links oben), Skansen Kronan (Links Mitte), Kungsportsplatsen (rechts oben), Göteborgs Universität (unten)

Skandinaviens größten Freizeitpark Liseberg schaute ich mir leider nur von außen an. Des Weiteren besichtigte ich ein Gewächshaus, mit vielen exotischen Pflanzen.

Gewächshaus (oben), Liseberg (unten)

 

København

Montag, 07.08.2017

Den nächsten Tag meiner Reise verbrachte ich komplett in Kopenhagen. Nach einem Frühtstück im Hostel besichtigte ich den Ørstedsparken, den botanischen Garten und den Königsgarten zusammen mit der Rosenborg Burg.

  Königsgarten mit der Rosenborg Burg

Nach einer Mittagspause mit entsprechender Verpflegung machte ich eine kostenfreie Stadtführung mit und erfuhr, dass Kopenhagen die fahrradfreundlichste Stadt der Welt ist. Die Führung hat am Rathaus der Stadt angefangen. Sie ging über Nyhavn zum Amalienborg Museum mit der Marble Kirche. Der Platz um das Amalienborg Museum ist komplett begehbar und das sogar, wenn die königliche Familie in den örtlichen Gebäuden wohnt.

Rathaus (links oben), Nyhavn (links unten), Marble Church (rechts)

 Danach besuchte ich die kleine Meerjungfrau von Kopenhagen.

Kleine Meerjungfrau

Im Stadtzentrum direkt am Ausgang vom Hauptbahnhof hat Kopenhagen den zweitältesten Freizeitpark der Welt mit dem Namen Tivoli. Diesen besuchte ich am Abend. Dort bin ich Achterbahn gefahren und sah die Licht/Laser-Show gegen 23.00Uhr.

Tivoli (oben), Licht-Show im Tivoli (unten)

Bremerhaven --> København

Sonntag, 06.08.2017

Am frühen Morgen ging es in Bremerhaven zum Zug. Noras Eltern waren so nett mich und mein Gepäck zum Zug zu fahren. Dort wurde ich herzlich von ihnen verabschiedet und ich machte mich auf die lange Reise nach Copenhagen. Für diese Reise habe ich mir ein Interrail Ticket besorgt mit welchem man, meist flexibel, in fast jeden Zug einsteigen und mitfahren kann.

Ich bin über Bremen, Hamburg, Flensburg und Fredericia nach Copenhagen gefahren und lernte unterwegs einige nette Leute kennen. Eine junge Mutter war ein Au-Pair-Mädchen in Göteborg. Von ihr bekam ich ein paar nette Tipps für mein übernächstes Reiseziel.

Am frühen Abend bin ich an meiner zweiten Station auf dem Weg nach Trondheim in Copenhagen angekommen und checkte im Backpackers Hostel in der Nähe vom Bahnhof ein. Anschließend erkundete ich noch etwas die Stadt.

Blick von einer Brücke in Kopenhagen

Ich hatte Glück und konnte noch den Christiansborg Palace angucken und dessen Turm erklimmen.

Christiansborg Palace

Der Blick vom Turm ist wunderbar. Von dort kann die ganze Stadt überblickt werden. Anschließend bin ich noch in einem dänischen Restaurant etwas lokales mit Brot und Fisch essen gewesen. 

Duisburg --> Bremerhaven

Samstag, 05.08.2017

Am Vormittag erledigte ich noch ein paar Sachen für die Reise und rüstete den Koffer mit den letzten Dingen aus. Gegen Mittag kamen Petra und Hubertus Lübbers asu Koblenz. Das sind sehr gute Freunde meiner Eltern. Zusammen mit ihnen und ihren beiden Töchtern, Julia und Natalie, sind wir früher in den Sommerferien immer gerne in Urlaub gefahren. Wir aßen zusammen zwei köstliche Kuchen meiner Mutter, bevor es gegen zwei Uhr für mich auf den Weg zum Zug ging.

Meine Reise begann also mit einer Zugfahrt von meiner Heimatstadt Duisburg, wo ich mich schweren Herzens von meinen Eltern, meiner Oma und Petra und Hubertus verabschiedet habe, nach Bremerhaven-Lehe. Dort besuchte ich die Eltern meiner Freundin Nora, welche so nett waren mich bis zum nächsten Tag unterzubringen und zu verpflegen. Es war ein netter Abend und wir haben viel geredet. Ich freue mich darauf sie bald wiederzusehen.

Aachen --> Duisburg

Freitag, 04.08.2017

Am Freitag, dem vierten August, verabschiedete ich mich von Aachen. Ich hatte noch einmal die Möglichkeit mit Markus Hagenkamp und Christopher Kurm, meine Studienkollegen, welche ich seit dem ersten Semester kenne und zu meinen engsten Freunden zähle, zu Mittag zu essen. Danach holte ich in Aachen Brand meine Oma bei meiner Tante und meinem Onkel ab. Ich verabschiedete mich von ihnen, um mit meiner Oma den Weg nach Duisburg zu fahren. Dort kamen wir gleichzeitig mit meinem Vater an, welcher gerade von seiner Arbeit nach Hause geradelt war. Ich wurde herzlich von meiner Mutter in Empfang genommen. Am frühen Abend haben wir zusammen gegrillt.

Im Verlauf des Abends habe ich noch Alexander, einen guten Freund aus der Schule besucht. Es hat mich gefreut mit ihm noch den Abend zu verbringen, bevor es am nächsten Tag losgehen sollte.